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Kinderbaeume in Bad Oldesloe 

„Jedes Kind, das nach der Geburt in Bad Oldesloe aufwächst, ist mit der
Stadt verbunden. Wir möchten, dass dieses Kind auch, im wörtlichen Sinne, seine Wurzeln in Bad Oldesloe behält.”
Bürgermeister Tassilo von Bary

Quelle: iStock

Mit seinen KINDERBÄUMEN möchte die Stadt Bad Oldesloe seine neugeborenen Bad Oldesloer herzlich begrüßen. Damit soll auf der einen Seite die Umwelterziehung durch einen direkten Bezug zur Natur erfolgen und auf der anderen Seite der Kontakt zwischen der Stadt und den jungen Familien frühzeitig gestärkt und intensiviert werden. Auf Initiative des Umwelt- und Energieausschusses stellt die Stadt Bad Oldesloe daher eine Streuobstwiese am Steinfelder Redder zur Verfügung, wo sich Eltern um einen KINDERBAUM für Ihre Kinder bewerben können.

KINDERBAUMAKTION 2014

Wie schon im Jahr 2012 hat die Stadt Bad Oldesloe am 27.9.2014 Obstbäume als Kinderbäume an Eltern verteilen.

Insgesamt wurden 27 Obstbäume vergeben, die am nördlichen Wanderweg des Baugebietes am Steinfelder Redder stehen. Anna Späth, Lübecker Sommerbergamotte, Alkmene, Zwetschke, Frühe Herzkirsche und viele andere Obstbaumarten stehen bereit und sollen wie ihre Patenkinder zu großen Bäumen heranwachsen.

Die Bäume verbleiben Eigentum der Stadt – stehen jedoch für die neugeborenen Kinder. Jeder KINDERBAUM trägt ein schönes Namensschild aus robustem Holz, mit dem Geburtsdatum und Namen des Kindes. So gehören die Bäume auf Lebenszeit symbolisch den Kindern.

Bei Fragen wenden Sie sich an die Stadt Bad Oldesloe, Sachbereich Planung und Umwelt, Herr Dr. Soeffing, Tel.: 04531 504-431 oder per E-Mail: Kurt.Soeffing@badoldesloe.de.

Was ist eine Streuobstwiese?
Streuobstwiesen sind locker verstreut in Gruppen oder Reihen gepflanzte alte Obstbaumsorten auf einer Wiese. Es sind vielfältige und artenreiche Biotope, die bis zu 3000 Tier- und Pflanzenarten beherbergen können. Alte und abgestorbene Obstbäume bieten insbesondere Höhlenbewohnern Wohn-, Schutz- und Bruthabitate. Dazu zählen z. B. Steinkauz, Specht oder Wiedehopf. Nicht nur der hohe Naturschutzwert, sondern auch die Bewahrung alter und seltener Obstsorten und das prägende Landschaftsbild, machen Streuobstwiesen zu einem erhaltenswerten und wertvollen Naturgut.
(http://www.wald-kaufhaus.de/)